Verwendung von Speisenatron

Die Verwendung von Speisenatron ist vielfältig, als Treibmittel beim Backen, zum Gemüse plancieren, aber auch um den Geschmack von Tomatensoße, Ratatouille oder Käsefondue abzurunden und diese bekömmlicher zu machen.

Es genügt eine Msp. Natron z.B. in eine Tomatensoße zu geben, wodurch die Säure reduziert wird. Sie schäumt dadurch beim Kochen hellrot auf und verleiht ihr einen harmonischen, tomatigen Geschmack.

Speisenatron muss sehr behutsam eingesetzt werden, daher zuerst eine geringere Menge am Topfrand einrühren und testen. Zuviel Natron ergibt einen seifigen Geschmack und macht die Speise ungenießbar!

tomatensuppe

Tomatensuppe

Gemüse schaut nach dem Kochen meist nicht mehr appetitlich grün, sondern grau aus. Dies kann man auf zwei unterschiedliche Arten verhindern.

Blanchieren

Das geputzte grüne Gemüse wird portionsweise im sprudelndem Salzwasser ohne Deckel gekocht. Ist die Garzeit erreicht nimmt man es mit einer Schaumkelle heraus und taucht es sofort in Eiswasser, was vorher mit reichlich Eiswürfeln versehen wurde. Damit wird der Garprozess unterbrochen und das Gemüse behält die grüne Farbe. Wesentlich einfacher geht das unter Verwendung von Speisenatron.

Verwendung von Speisenatron

Dem sprudelnden Kochwasser geben wir neben Salz, das wir zur Würzung des Gemüses benötigen, 1 TL Speisenatron zu. Geben das Gemüse hinein und Kochen es bis der Garpunkt erreicht ist, nehmen es heraus und brausen es mit kaltem Wasser ab. Durch das Natron bleibt die grüne Farbe des Gemüses erhalten. Durch Speisenatron im Kochwasser verkürzt sich auch etwas die Kochzeit.